OBSCENE: A Queer Sex Show

@Sofia Falzone

Dies ist ein Fundraise Aufruf über meine Website weil GoFundMe etc. uns gebannt haben wegen s*xuellem Inhalt  (der Algorithmus kümmert sich leider nicht um Kontext oder Anliegen …) Danke für deine Hilfe ❤

WIR BRAUCHEN GELD! Für unser Theaterprojekt „OBSCENE: A Queer Sex Show” im Lichthof Theater Hamburg am 6. und 7. Februar 2026 fehlen uns noch ca. 1.000 Euro, um die nötigsten Kosten (Reisekosten und Verpflegung) decken zu können.

Queerer S*x wird nicht gerne gefördert. Obwohl wir uns vielseitig um Förderungen beworben haben, haben wir fast nichts bekommen. Wir wollen uns davon aber nicht abhalten lassen und trotzdem für euch eine hotte Show performen, gemeinsam Lust und Selbstbestimmung feiern und unser Herzensprojekt auf die Bühne bringen. Dafür brauchen wir euch bzw. eure Sluties, das heißt: Geldscheine und Kleingeld! Und wenn du unser Sugar Parent wirst, bekommst du sogar ein extra Dankeschön-Geschenk ;)))

ZUM STÜCK:

„OBSCENE: A Queer Sex Show“ ist unsere queerfeministische Interpretation des Salambo Clubs, dem ersten und letzten Live-S*x-Theater auf der Hamburger Reeperbahn. Wir untersuchen das subversive Potenzial von Live-S*x-Performances und hinterfragen die Trennung zwischen Pornografie und Hochkultur. In einer steamy, semi-nuden S*xperformance schreiben wir das hetero-sexistische S*x-Skript um und spielen nach unseren Regeln. Ihr werdet Reenactments der legendären Salambo-Nummern sehen, live dabei sein, wenn die schnellste Kommer*in Hamburgs einen neuen Weltrekord bricht und euch von der splitterfasernackten Nixe bei ihrer sinnlich-haptischen Unterwasser-Show verzaubern lassen.

Wir sind den Spuren des Salambo Clubs gefolgt. Wir haben mit der Historikerin Eva Decker gesprochen, der ehemaligen Leiterin des St.-Pauli-Museums, in den Archiven des Hamburger Fotografen Günter Zint recherchiert und in den hintersten Ecken des Hamburger Bergs nach Erinnerungsstücken gesucht. Wir haben mit Krista Beinstein gesprochen, Fotografin und Ikone der lesbischen BD$M-Szene, das St. Pauli Erotic Art Museum auf den Kopf gestellt und Artefakte sowie Super-8-Filmrollen des Salambo entdeckt. Dabei sind wir auf unglaubliche, berührende, fantastische und schräge Geschichten und Persönlichkeiten gestoßen. St. Pauli eben. ❤ Der Salambo Club war nicht nur Arbeitsort und Zuhause, sondern auch Schutzraum und Community-Ort für marginalisierte Personen. In unserem Stück wollen wir die Stars des Salambo Clubs ehren und das dokumentarische Material mit unserer eigenen Vision eines queeren S*xtheaters zusammenbringen. In einem Fun-Varieté-Abend zwischen Erotiktheater, Cabaret und queerer Stripshow wollen wir die normative und queerfeindliche Definition von Obszön!tät herausfordern und einen Ort schaffen, um Lust und Selbstbestimmung zu feiern.

WARUM: “To some, sexuality may seem to be an unimportant topic, a diversion from the more critical problems (…)But it is precisely at times such as these, when we live with the possibility of unthinkable destruction, that people are likely to become dangerously crazy about sexuality. Disputes over sexual behaviour often become the vehicles for displacing social anxieties. Consequently, sexuality should be treated with special respect in times of great social stress” – Gayle Rubin Der konservative “Backlash” den wir gerade erleben, könnte als “Frontlash” bezeichnet werden- ein vorweggreifender Angriff auf eine Entwicklung (Selbstbestimmungsgesetz, Rechte für S*xsworker*innen, Zugang zu geschlechtsangleichender medizinischer Versorgung), die auf breiter Ebene noch gar nicht unternommen wurde. Deshalb ist es für uns nicht nur Lust am Spiel, sondern ein Akt an Sichtbarkeit und Widersetzigkeit queere Lust und Körper auf die Bühne zu bringen!

WER WIR SIND: We are a consensual gangbang of artists! Oder anders gesagt: eine Gruppe bestehend aus 13 queeren und trans Theatermacher*innen, einem S*xworker und einer Stri$$erin aus Hamburg, Berlin, Wien, Köln, Zürich und Stuttgart. Wir haben in unterschiedlichen Konstellationen bereits zusammengearbeitet und Projekte in der FreienSzene, an Stadttheatern und im theaterpädagogischen Bereich realisiert. Wir feiern die traurigen S*xperformer*innen, die wütenden, die lustigen, die schüchternen und die, die zum ersten Mal auf der Bühne stehen. Zusammen wollen wir ein machtkritisches S*xtheater eröffnen….zumindest für eine Nacht.

Also: Als extra Dank wähle eine der THANK-YOU-Optionen und schreib uns deinen

Wunsch an die E-Mail-Adresse queerpeepshow@gmail.com wenn du eine Option davon möchtest.

THANK YOU ONE: Public Sp*nking während der Show

THANK YOU TWO: Sei hautnah dabei und sitze in der ersten Reihe, wir reservieren dir einen Platz

THANK YOU THREE: Du bekommst eine von Bendix’ begehrten Postkarten

Sende deine Spende über PayPal an: rubyannrawson@gmail.com

Danke für eure Unterstützung!!! Wir können es nicht erwarten für euch zu performen! Juli, Jacky, Aio, Ruby, Hansi, Anna, Maret, Arianna, Bendix, Julian